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Moderne analytische Methoden

Transparenz für Kratom:
Alkaloide und Kontaminanten im Blick

Kratom ist in der EU weitgehend nicht reguliert – Zusammensetzung und Verunreinigungen können stark schwanken. Wir quantifizieren die Hauptalkaloide, bestimmen Spuren von Schwermetallen, screenen Mykotoxine und Pestizide und testen auf Restlösemittel in Extrakten. Sie erhalten einen klaren Laborreport zur Einordnung und Schadensminimierung.

Laborreport für Kratom: Prüfung auf relevante Inhalts- und Fremdstoffe

  • Alkaloidprofil
  • Schwermetalle
  • Mykotoxine & Pestizide
  • Lösungsmittelrückstände

Für Wareneingang, Chargenfreigabe oder Stichproben – schnell, präzise und dokumentiert.

Analyse anfragen

Validierte Methoden

Pulver & Extrakte

3-4 Werktage

Zusatztests möglich

Bestimmung des Alkaloidgehalts

Als pflanzliches Produkt enthält Kratom etwa 50 verschiedene Alkaloide. Wir bestimmen den Gehalt der fünf wichtigsten Alkaloide, die zusammen bis zu 85% des gesamten Alkaloidgehalts ausmachen können. So ergibt sich ein Fingerabdruck der jeweiligen Sorte – und potentielle nachträgliche Anreicherung wird sichtbar.

Mengenmäßig das wichtigste Alkaloid in Kratom und zentraler Marker für Potenz und Chargenvergleich. Es dient als Grundlage zur Quantifizierung des Alkaloidprofils.

Unter natürlichen Bedingungen nur in Spuren vorhanden aber pharmakologisch besonders relevant. Wir messen es, um mögliche erhöhte Gehalte (etwa in Extrakten oder Tabletten) sicher zu erkennen.

Häufiges Nebenalkaloid und wichtiger Teil des „Fingerprint“-Profils. Schwankungen im Gehalt können für Chargenvergleich und Fingerprinting relevant sein.

Typisches Nebenalkaloid zur Profilierung. Liefert zusätzliche Information zur Zusammensetzung einer Probe, besonders im Verhältnis zu Mitragynin.

Weiteres isomeres Nebenalklaloid mit teils stark vaiierenden Anteilen. Nützlich, um Profilverschiebungen und Chargenunterschiede abzubilden.

Einige Analytikdienstleister quantifizieren Kratom-Alkaloide mittels HPLC-DAD. Solche Verfahren funktionieren, setzen jedoch eine sehr gute chromatographische Trennung voraus. Dies gilt insbesondere für Mitragynin und Paynanthein, die fälschlicherweise als gemeinsamer Peak integriert einen erhöhten Mitragyningehalt vortäuschen. Zudem ist eine aufwändige Probenvorbereitung erforderlich, da Matrixbestandteile ansonsten selbst bei sauberer Auftrennung der Peaks den Alkaloidgehalt verfälschen können.

Wir verwenden HPLC-MS/MS und kombinieren damit eine saubere chromatografische Auftrennung mit massenspektroskopischer Selektivität. Dadurch lassen sich beispielsweise Mitragynin und Paynanthein durch ihre unterschiedlichen Molekülmassen sicher unterscheiden und getrennt quantifizieren. Zur Korrektur von Verdünnungsfehlern und Ionensupression durch Matrixeffekte fügen wir jeder Probe zu Beginn eine definierte Menge isotopenmarkiertes Mitragynin hinzu. So kontrollieren wir auch die Wiederfindung bei der Probenvorbereitung und erzielen zusammen mit QC-Samples in jedem Lauf verlässliche und reproduzierbare Ergebnisse.

Bestimmung von Kontaminanten

Für Kratom existieren in der EU derzeit keine einheitlichen, spezifischen Vorgaben und Grenzwerte. Wir orientieren uns an Vorgaben von US-Bundesstaaten, die im Rahmen des Kratom Consumer Protection Acts erlassen wurden.

Mykotoxine

Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, die bei Ernte, Trocknung oder Lagerung entstehen können – häufig ohne sichtbare Anzeichen. Für Naturprodukte wie Kratom kann eine Laboranalyse zur Qualitätssicherung beitragen. Wir testen auf typische Mykotoxine, die in pflanzlichen Rohstoffen relevant sind.

Pestizide

Pestizidrückstände können durch Anbau, Pflanzenschutzmaßnahmen oder Kontamination entlang der Lieferkette in Pflanzenprodukten auftreten. Bei Kratom sind Herkunft und Anbaupraktiken häufig nicht vollständig nachvollziehbar, und Rückstände lassen sich ohne Analytik nicht verlässlich beurteilen. Ein Screening zeigt, ob relevante Rückstände nachweisbar sind oder ob eine Charge unauffällig ist. Wir testen auf ein Panel von über 50 typischen Pestiziden und Herbiziden, das die in Pflanzenmaterial häufig relevanten Substanzen abdeckt.

Schwermetalle

Schwermetalle können aus Boden, Wasser oder Verarbeitung in Pflanzenmaterial übergehen und sich je nach Herkunft und Charge unterscheiden. Da diese Elemente in geringer Konzentration geruchs- und geschmacksneutral sind, lassen sie sich ohne Analytik nicht zuverlässig erkennen. Wir analysieren Nickel, Arsen, Cadmium, Quecksilber und Blei im Spurenbereich, da diese Metalle häufig als toxikologisch relevante Kontaminanten in pflanzlichen Produkten betrachtet werden.

Lösungsmittelrückstände

Lösungsmittelrückstände können bei der Herstellung von Extrakten im Produkt verbleiben und sind daher ein relevanter Qualitätsparameter. Ihre Bedeutung ist nicht nur prozessbedingt, sondern auch toxikologisch, da für viele Lösungsmittel – etwa Methanol, n-Hexan oder Dichlormethan – gesundheitsbezogene Grenzwerte gelten. Über den Geruch der Probe lassen sich solche Rückstände nicht zuverlässig beurteilen. Wir bestimmen und quantifizieren Restlösemittel bis in den ppm-Bereich.

Methoden


Unsere Analytik kombiniert standardisierte Probenvorbereitung, LC-MS/MS, ICP-OES und Headspace-GC-MS mit klar dokumentiertem Reporting.

Probenvorbereitung


Wir analysieren unterschiedlichste Kratom-Matrizes – von Pulver über Extrakte bis zu Tabletten. Durch spezialisierte Probenvorbereitung und routinemäßige Qualitätskontrollen sichern wir reproduzierbare Ergebnisse.

LC-MS/MS


Tandem-Massenspektroskopie gilt als Goldstandard für gezielte Quantifizierung. Wir verwenden isotopenmarkierte interne Standards, um Matrixeffekte sowie instrumentelle Einflüsse zu kompensieren.

ICP-OES


Für die Bestimmung von Metallen im Spurenbereich setzen wir ICP-OES mit breitem Elementspektrum ein. Damit erfassen wir relevante Schwermetalle auch bei komplexen Matrizes zuverlässig.

Headspace-GC-MS


Lösemittelrückstände in Extrakten bestimmen wir mittels Headspace-GC-MS. Das Verfahren eignet sich besonders für flüchtige organische Verbindungen und reduziert durch die Analyse der Gasphase den Eintrag von Matrixbestandteilen in das System.

Fragen?

Antworten zu Probenannahme, Bearbeitungszeit und Ergebnisbericht. Für Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne – wir melden uns zeitnah.

Mail: info@kratomanalytik.de

Analyse anfragen

Wir analysieren Kratom in sämtlichen Formen (Pulver, Extrakte, Kapseln/Tabletten etc.). Eine Analyse von 7-OH-Produkten ist ebenfalls möglich.

Die Menge des benötigten Materials richtet sich nach den gewählten Analysen. Für eine Alkaloidbestimmung reichen in der Regel 1 g Pulver bzw. eine übliche Verkaufseinheit (Tabletten). Für die Bestimmung von Kontaminanten ist mehr Probe (bspw. 5-10 g) nötig. Im Falle von Extrakten genügt meist eine kleinere Menge. Je nach Anfrage empfehlen wir eine optimale Einsendemenge.

Nach Anfrage erhalten Sie ein unverbindliches Angebot und Hinweise zu Probenkennzeichnung und Versand. Nach Probeneingang bestätigen wir den Eingang und starten die Analyse.

Wenn nicht anders angegeben erhalten Sie die Ergebnisse innerhalb von 3–4 Werktagen nach Probeneingang. Je nach Auslastung kann eine Express-Bearbeitung beauftragt werden.

Unsere Analysen liefern quantitative Messergebnisse und dienen der Qualitätskontrolle. Eine rechtliche Verwendbarkeit hängt von formalen Anforderungen ab. Für gerichtliche Zwecke empfehlen wir ggf. eine Bestätigung von einem akkreditierten Labor.

Auf Anfrage kann ein non-targeted Screening auf vermutete oder unerwartete Fremdsubstanzen durchgeführt werden.

Bei Bedarf können Methoden angepasst werden und der Analytikumfang um zusätzliche Verfahren erweitert werden, um der jeweiligen Fragestellung zu entsprechen.

Analyse anfragen

Zur Bearbeitung benötigen wir Informationen zur Probe und dem gewünschten Untersuchungsumfang. Im Anschluss erhalten Sie ein unverbindliches Angebot.

Wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags zurück.

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